Mittwoch, 14. September 2011

Von Kirkjubæjarklaustur nach Reykjavìk

Von Kirkjubæjarklaustur via Skaftafell nach Reykjavik
Unser Ferienende naht. Heute gehts zurück nach Reykjavìk und morgen geht der Flug Richtung Schweiz.
Hotel Geir in Kirkjubæjarklaustur 
Vor unserer Rückfahrt interessiert uns noch der Zustand der im Juli zerstörte Brücke über die Múlakvísl und ein Abstecher ins Besucherzentrum Skaftafell sollte auch noch drinnliegen. Ich möchte mich über die neusten Vulkanaktivitäten informieren lassen.

Kurz nach Skaftafell besuchen wir die Gletscherzunge Svinafellsjökull die zum grossen Vatnajökull gehört. Wir waren vor 9 Jahren schon mal hier und stellen fest, dass der Gletscher massiv kleiner geworden ist.
Svinafellsjökull
Eisberge schwimmen im Gletschersee
Im Skaftafell Nationalpark sind noch immer Angebote für Touristen buchbar. Die Saison ist noch nicht zu Ende. Es werden noch Glacier Walks und andere Adventure-Touren angeboten. Im Besucherzentrum kann man sich bei einer Ausstellung zu den Vulkanausbrüchen vergangener Jahre informieren.
Touriangebote im Skaftafell-Nationalpark
Auf dem Rückweg besichtigen wir noch die neue Brücke über den Múlakvísl. Hier kam es am 9.11.2011 zu einem Gletscherlauf. Unter dem Myrdalsjökull war ein kleiner Vulkan, der zur Katla gehört, ausgebrochen und hat eine Riesenmenge Eis geschmolzen. Das abfliessende Wasser riss die Brücke über den Múlakvísl, diese ist aber bereits neu gebaut worden (Video der Island-nachrichten dazu: http://www.youtube.com/watch?v=5Crnjfm9WOg).
Bild aus dem Web nach dem Ausbruch im Juli
Quelle: http://www.mbl.is/frettir/innlent/2011/07/15/flutningar_yfir_mulakvisl_halda_afram/
Die Brücke ist neu gemacht
Unsere Fahrt geht weiter auf der Ringstrasse westlich unter dem Myrdalsjökull durch. Vor Vík machen wir einen Abstecher Richtung Gletscher um wenigstens einen Blick auf den gefürchteten Mýrdalsjökull, d.h. den Vulkan Katla werfen zu können. Die Katla steht im Verdacht, bald auszubrechen, es werden deshalb immer Messungen und Kontrollflüge unternommen http://en.vedur.is/earthquakes-and-volcanism/earthquakes/.
Die Sicht auf den Gletscher ist schlecht, die Luft trüb.
Auf der Höfðabrekkuheiði mit trüber Sicht auf den Mýrdalsjökull
Wenig später finden wir die Strasse 221, die zu einer Gletscherzunge des Mýrdalsjökulls, dem Sólheimajökull führt. Auch hier bieten Adventurefirmen täglich Wanderungen auf dem Gletscher an, sogar Kinder ab 6 Jahren können schon teilnehmen. Auf der Werbetafel steht etwas wie: wunderschön blau - ach so ;-). Das war wohl mal.
Der Sólheimajökull ist eine Gletscherzunge des Mýrdalsjökull
Die Ringstrasse führt jetzt am Eyjafjallajökull vorbei, der letztes Jahr ausgebrochen war. Uns fällt auf, dass im Gras noch sehr viel Asche liegt. Ich glaube gelesen zu haben, dass hier extra ein spezielles Gras angebaut wurde, das die Erosion und Aufwirbeln der Asche bei Wind eindämmt.
Es liegt viel Asche um den Vulkan...
...während sich der Eyjafjallajökull benebelt

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